Meine Stimme ist wie Schokolade mit Caramel, Nugat oder Vanille.
Meine Haare sind weich, lang, schön und gewellt, und riechen leicht süß bis blumig.
Mein Lachen ist niedlich, verrät aber nicht immer ob ich mich wirklich freue.
Ich wirke zufrieden und ausgeglichen, gleichzeitig aber bin ich auch gerne laut und albern.
Als Mensch bin ich sehr besonders vor allem für meine Altersgruppe, da ich einfach reifer und nicht so unkontrolliert wirke, mir aus Partys, Drogen und Hipster-Philosophie nicht wirklich viel mache.
Es ist wohl etwas enttäuschend und schockierend, dass ich Horrorfilme liebe.
Aber es ist grandios, dass ich genauso gerne oder hoffentlich doch viel lieber romantische Filme mit guter Musik, Gesang und einem Happy End schaue.
Wenn ich Gummibärchen nach Farbe sortiere, Vasen nach Symmetrie anordne oder den ungeliebten Stummel einer Karotte nun mal einfach nur mit elendig schlechtem Gewissen ( aus Angst, er wäre dann wenige Momente später alleine und in Schmerzen aufgeprallt ) aus dem fahrenden Auto werfen kann - Sind das keine Macken, sondern es ist "süß".
Mein Gesang ist schön, meine Stimme der Hammer.
Ich bin ein Mensch der glücklich macht, mit dem es Spaß macht zusammen zu sein.
Erinnerungen an gemeinsame Momente mit mir machen den Tag einfach 100% besser -
Und man zehrt noch tagelang davon.
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So sieht er mich. Ich habe ihn nicht ein einziges Mal - auch wenn er geschildert hat, wie er sich aufregt und Leute beleidigt - etwas Oberflächliches, Verletzendes über jemanden sagen hören.
Auch sich hat er nicht über Oberflächlichkeiten beschrieben. Nur über Emotionen und das er sich schwer selbst lieben kann.
Das Wort, dass er zu einer Frau sagt, wenn er wirklich sauer ist, ist "Weib". Es erschreckt ihn, weil er das Wort total schlimm findet und nicht gerne sagt. Und wenn er auf jemanden wirklich aggressiv sauer ist, dann sagt er auch schon mal solche Dinge wie "Ach, stirb doch!".
Aber wirklich NIE habe ich ihn - so pampig er auch manches Mal versuchte, sich in meiner Gegenwart als Mann selbst zu verteidigen, wenn mal ein blöder Kommentar kam über ihn - etwas Schlimmes sagen hören, dass Äußerlichkeiten betraf. Nichts. Selbst als er von seinem Leben erzählte. Nada. Das beeindruckt mich sehr. Und bevor ich ihn kennenlernte, hatte ich mir immer nur ausgemalt, dass ein Mensch der nie etwas mit den Augen über das Gehirn gesehen hat, doch einfach so und so sein müsse. Und er war so. Und er ist so. Bisher wurde ich in all meinen Vorstellungen und Vermutungen bestätigt - Und diese sind durchweg besser, als alles was ich bei maßgeblich so normalen Leuten jemals als Vermutung hätte aufstellen können.
Was ist wichtig? Berührung, Wärme, Zugehörigkeit, ernst genommen zu werden.
Dazu zu gehören, ohne wegen einem "Etwas" anders zu sein, dass man nicht einmal verstehen kann, von dem man gar nicht einordnen kann, warum es denn so anders sein sollte.
Klar weiß er mit Sicherheit, dass er kleiner ist als viele andere Menschen, auch als viele Frauen, was aber ja auch nur durch Erzählungen von Sehenden zu einem Manko gemacht wird.
Denn wer zur Hölle legt eine Vorliebe fest, legt fest ob eine kleine Frau neben einem Mann einfach harmonisch aussieht? Ob ein dicker Mann neben einer schlanken Frau vielleicht akzeptabel ist, eine dicke Frau neben einem schlanken Mann aber irgendwie komisch aussieht?
Er spürt selbstredend Gravitation und kann vielleicht daher einordnen, dass es leichter ist leichter zu sein, und schwerer ist schwerer zu sein - Weil man eben durch die Erdanziehungskraft stärker oder schwächer beeinträchtigt und zum Boden gezogen wird.
Aber das ist vermutlich auch das Einzige. Er kann spüren, ob er es angenehmer findet, einen großen oder flachen Busen zu berühren, einen festen oder weicheren.
Aber letztlich kommt dann die Vorliebe für eine große, kleine, dicke oder dünne Partnerin wenn überhaupt nur durch das Spüren - Oder eben dadurch, dass einem Sehende ständig aufzwingen, was man denn gefälligst besser zu finden hat.
Ich denke, dass man das vielleicht nicht schwer versteht, aber eben auch nicht für so wichtig nimmt, wie ein menschlicher Körper womöglich für einen Sehenden neben einem aussehen könnte.
Denn letztlich geht es ja für jeden Menschen im tiefsten Inneren darum, dass man sich nur zu zweit einfach gut fühlt. An zweiter Stelle kommt dann hinzu, wie andere einen wahrnehmen und was sie dabei empfinden. Der ein oder andere Mensch ist schon mal in die Verlegenheit gekommen, jemandes "kleines schmutziges Geheimnis" zu sein. Privat, zu zweit, ist alles prima. Aber sobald andere Leute eventuell negativ beurteilen könnten, wen man da neben sich hat, wird's bei den meisten kritisch und man sollte das Weite suchen.
Aber ist das in dem Moment wirklich vergleichbar mit jemandem, dem das alles fremd ist? Für den das Geschichten sind, die er so gar nicht wahrnehmen kann?
Das ist der Punkt. In der Schilderung von ihm bin ich so, wie ich mich auch gerne wahrnehme.
Er beschreibt meine wunderbaren Seiten, ist gespannt auf meine schlechten die sich noch offenbaren.
Hätte er mich niemals berührt, dann würde seine Schilderung vermutlich zum Schmunzeln anregen und ein recht zauberhaftes Bild von mir in den Köpfen erstellen.
Ein Sehender würde mich vermutlich in den ersten Sätzen auf mein Äußerliches beschränken, vor allem aber auf meine äußerlichen Makel, weil der Mensch ein pessimistisches Tier ist, dem nichts so leicht fällt wie an Makeln einen anderen Menschen festzulegen.
Ich bin auch so. Leider. Wenn ich mich auch immer wieder übe, nicht so zu sein.
Für mich sind Brad Pitts nicht ansehnlicher als andere Männer. Ich finde Brad Pitt und seine Freunde eigentlich ziemlich nichtssagend. Für mich geht es hauptsächlich um zwei Faktoren beim Äußeren eines Mannes: Gepflegt zu sein ( vor allem der Geruch ist entscheidend ) und eine gewisse Körpergröße, da ich selbst nicht gerade winzig bin.
Dann gibt es Vorlieben wie große Hände, einen breiten Rücken aber bloß keine Sixpackjunkies, lieber zu dick als zu dünn, braune Haare, grüne Augen, Grübchen und und und....
Die hat ja jeder. Aber letztlich ist für mich doch noch entscheidender, wie der Mensch von mir wahrgenommen wird, wenn ich die Augen schließe. Daher schließe ich den Geruch und die Hygiene auch nicht aus.
Wenn ich mir vorstelle, ich könnte meinen Partner niemals sehen, eben spüren, riechen, schmecken und hören - Dann komme ich auf wirklich nicht allzu extreme Anforderungen.
Ein angenehmer Geruch, egal wie und woher. Ein Körper, der gepflegt wird ( mehr oder minder weiche Haut, und - ohhh gibt's was Besseres, als frisch gewaschene Haare und der Duft den man dann am liebsten tief einsaugen würde? ). Punkt. Mehr nicht.
Alles andere hat mit dem Aussehen soweit nichts am Hut. Auch wenn das Aussehen durch die Seele maßgeblich hier und da mit beeinflusst wird. Ein Mann, der wenig Selbstliebe verspürt und sich gehen lässt, kann - wenn er dann auf einmal für eine Frau schwärmt - total aufblühen und dadurch sich selbst wieder mehr hegen und pflegen. Dadurch wird er automatisch auch in der Attraktivität steigen. Wieder Punkt.
Wenn ich mir also ausmale, dass mich das alles herzlich wenig juckt, zumindest wenn ich die Erzählungen ausblende, die mir Sehende injizieren, dann ist es mir verdammt nochmal wirklich schnuppe, ob der Mann neben mir nur ein Auge hat oder nicht laufen kann oder was auch immer.
Probleme hat jeder, und einfach ist so etwas überhaupt nicht. Aber alleine von der Liebe, von den ersten Momenten bis zum ersten Kuss und so fort - Da zählt doch wirklich eben einfach das, wie es ist. Ob ich denjenigen schön finde. Und wieder rede ich nicht von pinkem Lippenstift.
Ich meinte zu ihm, da ich jedem Menschen eine Farbe zu ordne, dass er für mich Minzgrün ist.
Dabei habe ich mich selbst erschrocken - Denn zu meinen Freunden habe ich bereits immer mal gesagt, ich bräuchte mal einen grünen Mann und nicht immer dunkelblaue bis blaugrün-graue.
Meine Vermutung war dann, weil ich noch nie mit einem grünen Mann zusammen war und auch wenige kenne, dass ein grüner vermutlich gut zu mir passt. Am besten einer der ein sattes Grün hat, dessen Gelbanteil höher ist als der Blauanteil. Diese Farbe wäre komplementär mit mir.
Und es ist auch erstaunlich, dass Pfefferminzschokolade zu meinen liebsten gehört.
Wer den Groschen nicht hat fallen hören, der hat nicht aufmerksam gelesen.
Mir gefällt es, dass ich mich zum ersten Mal seit langem nicht ekeln muss vor dunkelblauen Grabschern. So ein vorsichtiger minzgrüner Kopfkrauler lässt mich auch nicht unbedingt schwärmen. Aber zumindest lasse ich ihn zu.
Ist dieses Blog noch aktiv? Falls ja, würde ich der Autorin gerne einige Fragen zum Thema stellen ....
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